Storytelling

Es war einmal …

Wie schon der französische Philosoph Jean-Paul Sartre zu sagen pflegte, verstehen wir alles im menschlichen Leben durch Geschichten.
Geschichten werden seit tausenden von Jahren erzählt, um Wissen zu vermitteln und Gedanken zu formulieren. Somit ist Storytelling an sich nichts Neues. Warum beschäftigen wir uns also auch noch heute mit diesem Thema?
Ganz einfach: unsere Welt verändert sich.

Push vs. Pull

Mit dieser „Veränderung“ ist unsere schnelllebige, sich ständig neu erfindende Werbewelt gemeint. Der Trend geht zunehmend weg von Push-Nachrichten und herkömmlichen „aggressiven“ Werbe-Methoden. Stattdessen setzen Unternehmen und Werbeagenturen vermehrt auf die Vermittlung von Wissen – und das funktioniert besonders gut durch Storytelling. Aus diesem Grund ist in den letzten Jahren ein (erneuter) Aufschwung im Einsatz von Storytelling-Marketing zu erkennen. Jedoch muss man diese an sich alte Form des Geschichtenerzählens neu interpretieren. Die neue Form heißt Content-Marketing.

Aller Anfang ist eine gute Geschichte

Dieser Punkt ist schon fast selbsterklärend, aber trotzdem so wichtig, dass man näher darauf eingehen sollte. Denn Geschichte ist nicht gleich Geschichte. Und vor allem, wenn es um Geschichten für Unternehmen geht, bei denen das übergeordnete Ziel immer ein bestimmter (messbarer) Erfolg ist, ist es hilfreich, zu differenzieren. So kann zu allererst in „interne“ und „externe“ Geschichten unterteilt werden:

  • interne Geschichten befassen sich mit Inhalten, die für Mitarbeiter wichtig sind – logisch.
    Hierbei geht es um Content wie die Unternehmensgeschichte, Wochen-Reviews des Geschehens innerhalb des Unternehmens, Mitarbeiter-Events usw.
  • externe Geschichten richten ihren Fokus auf die Kunden des Unternehmens – diese sollen angesprochen werden.
    Mögliche Geschichten wären hier zum Beispiel die Gründung des eigenen Unternehmens, verschiedene CSR-Maßnahmen (Corporate Social Responsibility) und natürlich die „Success-Stories“ der verschiedenen Kunden.

Die Möglichkeiten sind schier unendlich…

Die Hauptfigur der Geschichte

Bevor man sich aber in die Geschichte stürzt, braucht man noch … *trommelwirbel* einen Helden.
Dieser Held (oder Heldin ;)) ist die Hauptfigur der Geschichte und wird auch öfters als Brand Persona im Marketing bezeichnet.

Die Geschichte erzählt von der Reise des Helden und kann in unterschiedliche Abschnitte geteilt werden:

Heldenreise nach Vogler

Vereinfacht gesagt, begibt sich die Hauptfigur aus seiner gewohnten Umgebung in das „Land der Abenteuer“, besteht dort eine Prüfung und kommt als Held zurück. Dieses Schema kann man auf (fast) alle Stories umlegen.

Die Moral aus der Geschicht’ …

… vergiss auf Storytelling nicht 😉
Durch Storytelling kann man Inhalte auf verständliche und unterhaltsame Art und Weise an das Zielpublikum vermitteln. Durch Geschichten fühlen sich „Zuhörer“ (die Kunden) stärker angesprochen und können sich mit den Inhalten identifizieren. Dadurch bleibt sie auch länger im Gedächtnis und spricht auch potenzielle Kunden auf einer emotionalen Ebene an.

Neugierig geworden?

Dann haben wir unser Ziel – für jetzt – erreicht 🙂
Das ist nämlich erst der Anfang der Geschichte…

In Kürze werden wir erzählen, wie Storytelling im Web funktioniert – stay tuned 🙂

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